Woche 11

Was lange währt, wird endlich gut. Wir hoffen, dass dieses Zitat auch auf unsere noch namenlose Version 0 anwendbar ist. Seit zirka einer Woche tröpfeln nun schon Materialien und Teile für unseren ersten Prototypen herein. Auch der 3D-Drucker steht nicht mehr still, sondern arbeitet 24/7 in seinem neuen Thermo-Häuschen vor sich hin. Das Control-Team hat sich von den luftigen Höhen wieder etwas abgewandt und sich wortwörtlich in die eisigen Fluten des Zürich Sees gestürzt, um unsere Regelungsstrategie an einem U-Boot zu testen.

Woche 10

Design Freeze, das Wort/Unwort der Woche. Prinzipiell hört sich das ganze ja gut an, endlich geht das lange gereifte CAD in Produktion. Doch für den „naiven“ Bachelorstudenten, der das Wort Design Freeze als einen kleinen letzten Schritt zur krönende Vollendung seiner CAD-Schöpfung empfand, endet die Vergötterung dieses Entwicklungsprozesses spätestens dann, wenn er auch in der Nacht des 7. Tages noch nicht zur Ruhe kommt. Das wirkliche Bewusstsein, was es heißt einen Design Freeze mit voller Hingabe zu zelebrieren, erlangte unser Team aber erst als das Erstellen der technischen Zeichnungen alle unsere Sünden bei den vielen kleinen Details gebrandmarkt hatte. Nach den dunklen Tagen des Design Freeze macht nun aber der 3D-Drucker die Schönheit des Maschinenbaus Print für Print sichtbarer.

Woche 9

Weisses Hemd, gekämmte Haare (zumindest bei den meisten), einmal Lächeln - auch wenn die Arbeit an der ETH nicht immer einem "Model-Leben" gleicht, müssen auch manchmal angehende Ingenieure vor die Linse. Mit nicht ganz perfekt abgestimmten Hosen und Schuhen ging es für uns auf den Flugplatz Dübendorf vor eine PC 7. Obwohl das Umfeld und das "Blitzlichtgewitter" für uns neu waren, hatten wir einen spannenden und lustigen Nachmittag, einmal ausserhalb des Büros. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich beim Schweizer Berufsfliegerkorps bedanken der uns diese einmalige Erfahrung ermöglicht hat.

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